DOKUMENTATION 2014

WORKSHOPS  |  2014
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Der digitale Zauberlehrling – musikalisch sprachliche Crossoverproduktion

(Georg Merza)

Dieses Projekt wurde in der Hauptschule Max-Winter-Platz bereits 2004 umgesetzt.

Ziel war es, die Unterrichtsfächer Deutsch, Musik und EDV kreativ innerhalb eines Projektes zu vereinen. Daraus sind verschiedene Hörbuch-Varianten des „Zauberlehrlings“ entstanden. Das Projekt war ein großer Erfolg, ebenso auch der Lernerfolg! Die Kinder haben nicht nur den Inhalt der Geschichte sehr genau begriffen, ihre Sprache verbessert und neue Wörter kennen gelernt, ihre Kreativität ausgelebt und das Internet als wertvolle Ressource wahrgenommen, sondern auch das technische Know-How erworben, um ein Hörbuch gestalten zu können.
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Medienproduktion als EU-Partnerprojekt

(Wilfried Swoboda)

Im Mittelpunkt des Video-Projekts des SPZ Holzhausergasse stand eine 2-Euro-Münze.

Die Vorgabe war, innerhalb von 60 Sekunden eine Geschichte zu erzählen, in der eine 2-Euro-Münze der Hauptdarsteller ist. Nach Fertigstellung stellt die Schule den Link mit dem Video auf die internationale Plattform www.etwinning.com. Der Auftrag war, die Geschichte vorzusetzen, immer mit Focus auf die 2-Euro-Münze. Zu Beginn beteiligte sich lediglich Spanien, mit der Zeit jedoch kamen immer mehr Länder, darunter Bulgarien, Türkei, Kroatien, Portugal und Italien, auf den Geschmack, mitzumachen.

Endprodukt ist eine bunte Sammlung von Geschichten und Beiträgen, die zu einer echten internationalen Vernetzung geführt haben.
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Multimediale Projekte: Sprachreise 2.0

(Andreas Hofer)

Andreas Hofer führte an seinen Schulen diverse Medienprojekte durch und das mit großem Erfolg!

Dazu gehörte das Erstellen eines Podcasts zum Thema Klimaschutz, mit dem die Klasse sogar den Pro Vision Jugendwettbewerb gewinnen konnte.

Das Projekt mit dem Titel „A Book of Fairy Tales“ fand ebenfalls großen Anklang bei den SchülerInnen. Es handelte sich dabei um ein interaktives Hörbuch mit Übungen, Arbeitsblättern, Podcasts, uvm.

„Creative Cooking“ ist ein zweisprachiges interaktives Kochbuch, das die HWL Deutschlandsberg mit ihren eigenen Rezepten gestaltet hat.

Am beliebtesten war jedoch das Projekt „Code dir deine Stadt!“. Dabei handelt es sich um einen digitalen Stadtführer mit der Beschreibung der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Deutschlandberg. Für die Projektumsetzung wurden folgende Open Source Produkte verwendet: Screen cast o matic, audioboo, soundcloud und audiobook.
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Mit der Cloud in der Schule arbeiten

(Andreas Hofer)

Andreas Hofer hat hier jede Menge Ideen für die Arbeit mit Google Drive vorgestellt. Die wichtigsten sind: Google Calendar – zur gemeinsamen Verwaltung von Terminen, Bereitstellen von Videos/Audio-Dateien/Fotos sowie Materialien, Arbeitsblättern und Informationen (z. B. Grammatik). Via Dropzone können die SchülerInnen auch ihre Hausübungen einreichen.

Auf Google Drive ist es auch möglich, eigene Dokumente zu erstellen, Umfragen zu gestalten sowie Notenlisten zu verwalten und Sprachreisen mit der Klasse zu organisieren. Die Cloud kann auch für Minipräsentationen der SchülerInnen genutzt werden, um lange unnötige Wartezeiten (USB Wechsel) zu vermeiden.

Alles was dazu benötigt wird ist ein gemeinsamer Google-Drive-Account, auf den alle mittels Benutzernamen und Passwort zugreifen können. Für den Einsatz im Klassenzimmer wird ein PC, ein funktionierendes W-LAN und ein Beamer benötigt und schon kann’s losgehen!

Fotos & Text: Diana Markovic
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Open Educational Resources OER – Chancen für den Unterricht

(Martin Ebner)

Durch die ständige Weiterentwicklung im Bereich digitale Medien stellt sich die Frage, wie man sich das Web am besten zu nutze machen kann.

Ein wichtiger Punkt in all diesen Belangen ist die Lizenzierung von Material. Die Entwicklung von OER begann mit der UNESCO 2002 und ist seither stetig in Entwicklung. Ebner nennt kostenlos, Wiederverwendbarkeit und Lizenzierung als wichtigste Eigenschaften von OE3. Es werden auch positive und negative Aspekte der OERs abgewogen und wichtige zukünftige Schritte zur Einbindung im Unterricht angeführt.

Im Zuge der Präsentation werden L3T und O3R vorgestellt sowie die grundlegende Idee freier Bildungsressourcen, die dahinter steht.

Zuletzt zeigt der Vortragende noch das Projekt schulbuchomat. Hierbei handelt es sich um ein völlig kostenloses und freies Schulbuch, welches auch gratis zum Download bereit steht.
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OER an der PH Wien – das Podcampus Medienarchiv

(Christian Berger)

Im Zuge des Vortrags wird uns die Plattform „Podcampus der PH Wien“ näher gebracht. Es werden Problematiken wie Archivierung, Lizenzrecht, Standardisierung und Formatierung behandelt.

Erörtert wird die Wichtigkeit von Metadaten zur Optimierung der Datendanksuche. Unter diesem Aspekt geht Herr Berger auch näher auf die unterschiedlichen Arten von Lizenzierung ein.

Wichtige Grundlagen für eine gute Plattform sind unter anderem Strukturierung und das gewisse know-how.

Abschließend werden wir auch über eine Initiative der EU zur Veränderung des Urheberrechts informiert und darauf hingewiesen, dass über Medienbildung jetzt ein Feedback direkt an die EU hinterlegt werden kann.
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Freie Bildungsinhalte nutzen – Urheberrechtsprobleme vermeiden

(Margit Pollek)

Wie kann man etwaige Urheberrechtsverletzungen schon während der Stundengestaltung vermeiden. In ihrem Vortrag beschreibt Frau Pollek die Situation der Stundenvorbereitung und verweist auf die Unwissenheit im Bezug auf Lizenzen,  wenn man Dinge aus dem Internet verwendet.

Es werden unterschiedliche Arten von Creative Commons Lizenzen gezeigt, welche unter anderem auch Weiterverarbeitung von Material zulassen.

Im Klassenzimmer selbst sind sehr oft Dinge erlaubt, bzw. rechtlich vertretbar, welche im Fall einer Veröffentlichung (Homepage, Elternabend, usw.) aber nicht mehr erlaubt sind.

Unter den Vorzügen wird die Seite search.creativecommons vorgestellt, welches nur frei bzw. kostenlos lizenziertes Material anbietet. Somit kann man sich schon bei der Vorbereitung rechtlich absichern.
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Mobile Learning Devices – Einsatz des Smartphones im Unterricht (Oberstufe)

(Ulrike Blanckenstein)

Das Handy mit seinen unendlichen Möglichkeiten wird als “Mobiler Lernbegleiter” in den Unterricht integriert.  Dadurch entsteht eine neue Art von Unterricht.

Die Schüler/innen haben die Möglichkeit, interaktiv mitzuarbeiten und werden dadurch angereizt, sich aktiv am Geschehen zu beteiligen.

Die Jugendlichen sind mit Handys bzw. Smartphones vertraut und sehen es als ihre Welt. Somit kann man durch Verwendung des Handys den Unterricht ansprechender für diese Zielgruppe gestalten.

Wichtig sind jedoch didaktiche Überlegungen und dass die Verwendung nicht übertrieben wird.

Verwendungsarten: recherchieren, nachschlagen (Vokabel), Dokumentationszwecke (Bilder, Audio usw. …)
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Multimediales Karteikartenlernen mit Smartphones/Tablets

 (Christian Gatterer)

Zur Verwendung benötigt man lediglich eine  dazu passende App: GFlash

Diese rmöglicht die Einbindung von Audio/Video oder Bilder auf Karten. Die multimediale Aufbereitung auf einer Karte wird noch nicht unterstützt. Die Veröffentlichung erfolgt mittels Google Drive.

 Es gibt verschiede Möglichkeiten der Gestaltung.

 Mögliche Testarten:
Taggen der Antworten, Ankreuzen – Richtig/Falsch, Durchmischung / Wahl aus allen Antworten/Bild + Wahlmöglichkeit / Audio Files mittels URL-Verlinkung.
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VS-Kinder arbeiten mit I-Pads Toontastic PVS

(Silvia Listabarth)

App: Toontastic

Mit Hile der App können Geschichten erstellt werden. Man kann Hintergründe und Figuren selbst entwerfen oder vorgefertigte Modelle verwenden.

Weiter bietet das App die Möglichkeit der Sprachaufnahme und ermöglicht somit das Erzählen von Geschichten.

Der Prozess: Hintergrundbild erstellen -> Figuren wählen -> Sprachaufnahme -> Hintergrundmusik

Somit kann man in kurzen einfachen Schritten einen anspruchsvollen Kurzfilm produzieren, um individuelle Inhalte zu präsentieren.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, diese Filme zu veröffentlichen.

Fotos & Text: Bence Lukacs ______________________________________________________

Kleine Büher & das Welt-ABC

(Christian Schreger)

Der Gedanke, mit Kindern Bücher zu machen ist nicht neu. Celestin Freinet hat ihn quasi zum Kult seiner reformpädagogischen Bewegung erhoben. Christian Schreger betont in diesem Sinne, dass das Produzieren und Veröffentlichen von eigenen Texten zu den wichtigen Bestandteilen schulischer Aktivität gehört.
Die “Kleinen Bücher” gibt es analog und online.

Das “WeltABC” ist eine Einladung zur Reise durch Sprache(n) und damit verknüpften Bildern. Es ist eine Sammlung scheinbar klarer Begriffe, deren Ausgangspunkt die Sprache Deutsch ist. Diese Begriffe werden mit weiteren Begriffen assoziiert und durch Fotos illustriert.

Die Projekte werden vorgestellt und die Möglichkeiten der Nutzung für den und im Unterricht aufgezeigt.

http://ortnergasse.webonaut.com/m2/kb/
http://www.weltabc.at/
http://www.medienimpulse.at/articles/view/553
http://www.medienimpulse.at/articles/view/582
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Schätze heben – freie Bildungsinhalte (OER) finden, nutzen und erstellen

(Angelika Güttl-Strahlhofer)

Im Workshop von Frau Güttl-Strahlhofer konnte am Ende des Tages die zuvor Vorgetragene Theorie ausprobiert werden. Nach dem Hinweis auf die besagte Lizenzprobleme, die sich bei der üblichen Google-Suche  ergeben können, wurde ein sogenannter „Creative Commons Schummelzettel“ vorgestellt. Dieser soll es Lehrer/innen leichter machen, rechtlich auf der sicheren Seite bei der Erstellung und Veröffentlichung von Unterrichtmaterialien zu sein.

Danach folgt eine geleitete Hands-On-Vorführung. Mit Hilfe einer Linkliste, welche auf Seiten mit Creative-Commons-Inhalten verwies, werden Bilder, Videos und auch Audioinhalte auf unterschiedlichen Webportalen gesucht und auch schnell gefunden.

 

 

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